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Homo Zappiens und die Konsequenzen für das Lernen, Arbeiten und soziale Leben

Nicht die Welt verändert sich, wir verändern uns. Die Rahmenbedingungen, in die wir unsere Welt gepresst haben um sie klein und überschaubar, kontrollier- und vorhersehbar zu halten, beginnen sich aufzulösen. Der Staub, der von uns so sorgfältig unter den Teppich gekehrt wurde, bricht sich jetzt seine Bahn. Das, was wir uns die letzten vier Jahrzehnte zu sehen versagt haben, kehrt nun in unser Blickfeld zurück. Oder ist es eher so, dass das vermeintlich Unsichtbare immer da war und Teile von uns und unserer Gesellschaft nun nicht mehr Willens sind, davor weiterhin die Augen zu verschließen?

"Homo Zappiens" steht für eine neue Generation, die mit modernen Kommunikationstechniken aufwächst. Der Homo Zappiens lernt durch die neuen Technologien neue Fähigkeiten und Kompetenzen zu entwickeln. Er legt ein neues Verhalten an den Tag, das uns zeigen kann, wie zukünftige Gesellschaften organisiert sein werden und wie sie mit Technik umgehen werden. Wim Veen beschreibt in seiner Trenstudie "Homo Zappiens and its consequences for learning, working and social life" die Kernkompetenzen der neuen, digitalen Generation und zieht Rückschlüsse für die Gestaltung von Arbeits-, Lern- und Kompetenzentwicklungsprozesse.

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